Sonderkrankenanstalt Gröbming

Bereits 1999 erfolgte der Auftrag für einen Neu-, Um– und Zubau auf Basis der 1997 fertig gestellten SKA Bad Schallerbach. Gleichzeitig wurde die Auflage erteilt, einen durchgehenden Patientenbetrieb ohne besondere Behinderungen zu gewährleisten.
Vor der sich in Betrieb befindlichen Sonderkrankenanstalt erfolgte eine Baufreimachung, Hang- und Gebäudesicherung mit Bohrpfahl- und Soilcrete-Wänclen für die Errichtung eines neuen Gesamtkomplexes mit Betten- und Therapietrakt sowie Herstellung der Anschlussbauwerke zum verbleibenden und umzubauenden Altbestand.

Altbauteile und Anschlussbauwerke wurden in mehreren Etappen nachfolgend wiederum abgebrochen und diverse Provisorien geschaffen. Der in Betrieb verbleibende Schwimmhallentrakt, sowie Therapietrakt wurden vom Kellergeschoß bis 4. Obergeschoß in Etappen saniert.

Die für 120 Einbettzimmer, nach modernsten Gesichtspunkten behinderten- und rollstuhlgerechte Sonderkrankenanstalt, verfügt über eine 15 2-Bett-Zimmer umfassende Bettenstation, die zur Rehabilitierung von Patienten nach Schlaganfällen bestimmt ist.

Sonderkrankenanstalt Gröbming Kunst am Bau Speisesaal

Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten sind ausgerichtet zur Rehabilitation nach orthopädischen und neurochirurgischen Operationen (Gelenksersatz, stabilisierende Wirbelsäulenoperationen), Bandscheiben-operationen sowie zu Behandlung von Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises (chronische Polyarthritis, Kollagenosen, Spondylarthropathien) und nach Erkrankungen des zentralen und periphären Nervensystems (Hemiplegie und Monoplegie, immunologische neurologische Erkrankungen, etc)

Projektdaten

Auftraggeber: Pensionsversicherungsanstalt
Leistungen: Statik und Konstruktion
Planung:1999 – 2008
Ausführung: 2001 – 2008
Herstellungskosten: ca. EUR 32,0 Mio

Sonderkrankenanstalt Gröbming

Im Dezember 2004 erfolgte nach bau- und sanitätsbehördlicher Abnahme die Inbetriebsetzung der neu errichteten Bauteile, die tlw. Übersiedlung aus dem Altbestand. Der Abbruch nicht mehr benötigter Bauteile, der Umbau in den Bestandsbauteilen mit Herstellung der Verbindungsbauwerke und Abbruch der Provisorien wurde im Jänner 2005 begonnen und fand nach erfolgter sanitätsrechtlicher ewilligung im Jahre 2008 seinen Abschluß.

Die Ausschreibungen und Vergabe erfolgte gemäß den Bedingungen des Bundesvergabegesetzes.